Was ist die Herztransplantation?
Bei bestimmten Herzkrankheiten wie beispielsweise einer fortgeschrittenen Herzschwäche oder einer Herzmuskelerkrankung ist es manchmal unumgänglich Herztransplantationen durchführen zu lassen liebe Leser. Auch bei Arteriosklerose oder schweren Herzinfarkten ist eine Transplantation oft die einzigste Möglichkeit das Leben des Patienten zu retten oder zu verlängern. Sobald feststeht, dass der Patient ein anderes Herz benötigt kommt er auf eine Warteliste und muss sich gedulden bis ein geeignetes Spenderherz für ihn zur Verfügung steht. Die Wartezeit für ein geeignetes Spenderherz beträgt in Deutschland zwischen sechs und zwölf Monate. Bei der Operation wird zunächst der Brustkorb des Patienten geöffnet. Eine Herz-Lungenmaschine übernimmt die Herz und die Atemtätigkeit des Patienten während die Ärzte das kranke Herz entfernen. Sobald das geschädigte Herz herausoperiert wurde, wird das Spenderherz an die Blutbahn angeschlossen und beginnt meistens von alleine zu schlagen. In manchen Fällen benötigt das Herz allerdings Anlaufhilfe in Form von herbeigeführten, leichten Stromstößen. Sofort nachdem das Herz Transplantiert wurde reagiert der Körper des Patienten indem er versucht das fremde Organ abzustoßen, darum ist es absolut notwendig noch im Operationssaal dem Patienten Medikamente zu verabreichen die diesen natürlichen Vorgang verhindern können. Die Operationen der Herztransplantationen haben eine relativ gute Prognose sofern Lebenslang Medikamente eingenommen werden die verhindern, dass der Körper das neue Organ abstößt.
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